Mittwoch, 14. September 2016

wo die Liebe hinfällt



Ich kann mich nicht erinnern, ob ich als Kind ein Lieblingstier hatte. Außer meinem Teddy. In jugendlichen Jahren begeisterte ich mich für Elefanten, als junge Erwachsene für Hunde. Diese Liebe hält bis heute an.
Der kleine Mann liebt Hippos. Ist beeindruckt von ihrer Größe, besonders die des aufgesperrten Maules wenn im Zoo die Fütterungszeit beginnt.
Mein kleiner gehäkelter Hippo befindet sich also in einem wesentlichen Unterschied zu diesen eigentlichen Giganten, aber einen Vorteil hat er: er passt in eine kleine Kinderhand:


und lässt sich überall hin mitnehmen:


Anleitung Hippo von HIER!

Mittwoch, 7. September 2016

sammeln für den Wohlfühltee



Auf meinen weitschweifigen Spaziergängen mit dem Hund finde ich immer wieder Kräuter und Blüten auf naturbelassenen Wiesen oder an Wald- und Feldrändern.
Irgendwann beschloss ich neben Hundeleine und Pfefferspray auch ein Messer und einen Beutel einzupacken um gelegentlich einige Wildkräuter zu ernten.
Zu Hause trocknete ich diese und mit der Zeit wurde meine Teemischung immer reichhaltiger. Ich fand Schafgarbe, Kleeblüten, Lindenblüten, Holunderblüten, Brombeer- und Himbeerblätter und ergänzte diese mit Ringelblumen, einigen wenigen Lavendel- und Rosenblüten, Verveine und Zitronenmelisse aus dem Garten.
Dazu trocknete ich im Herbst Apfelstückchen von unseren reichtragenden Apfelbäumen und bekam einige Quitten von der besten Freundin.
Alles in allem ergab diese Mischung einen erfreulich wohlschmeckenden Wintertee.

Mittwoch, 31. August 2016

Sommerrock mit Vögeln


Diesen Rock nähte ich der Tochter wohl Ende April / Anfang Mai. Ich erinnere mich deshalb so genau, weil ich nicht ganz bei Sinnen war beim Zuschnitt und ich mir dies angesichts der familiären Situation verzieh. Das hintere Rockteil stand auf dem Kopf. Neu zuschneiden war nicht möglich, da ich knapp eingekauft hatte, einmal Rocklänge plus Saum und Beleg.


Also blieb mir nichts anderes übrig, als den Stoff umgekehrt - richtig! - aus den vorhandenen Teilen rauszuschneiden und möglichst passgenau die fehlenden Eckchen zu "restaurieren". Dies ist mir so gut gelungen, dass selbst ich, trotz dieses Wissens, nicht beständig nach dem Fehler suche.



Die Fotos entstanden im Winter in der Phase, in der ich meine zur Zeit eher spärlich gehandarbeiteten Werke nachträglich dokumentiere.

Freitag, 26. August 2016

Gelegenheitsarbeiten


Und doch!
Doch ist manchmal gut, wenn sein muss, was sein muss.
Zum Beispiel die Sommergarderobe des kleinen Mannes. Wie gelähmt saß ich oftmals vor der Nähmaschine, unfähig einen Stich zu tun - hatte mir das Nähen doch immer so viel Freude bereitet.
Aber manchmal ist gut, wenn sein muss, was sein muss. Und so nähte ich dem kleinen Mann eine Urlaubsgarderobe: mehrere Shirts, Bodies, kurze Hosen, lange dünne Hose.


Vorherrschend war in diesem Nähsommer die Farbe grün - passend zu seinen gärtnerischen Aktivitäten.


Außer viel grün gab es noch die Krokodil-Kombi und die dünne lange Hose, mit der sich ausgezeichnet Fußball spielen lässt.


Und dann hatte ich noch das sogenannten "Hawaii"-Hemd genäht - Urlaubsgefühl inclusive.



Samstag, 20. August 2016

Regenbogenzeit


Meine Schwägerin liebt meine Häkelarbeiten. Ich glaube, ich hatte das schon einmal erwähnt. Und auch in diesem Jahr wollte ich ihr, als die Familie hier einen Teil ihres Sommerurlaubs verbrachte, eine Kleinigkeit mit nach Hause mitgeben.


Untersetzer waren es dieses mal, bunt wie das Leben, jedes Teil aber eine Anstrengung für mich, und doch eine gleichzeitige Ablenkung.



Mittwoch, 25. Mai 2016

Streifenhörnchen



Noch während ich in der "Woche voller Socken" die letzten Fäden vernähte, strickte ich bereits ein weiteres Paar: Geburtstagssocken. Deshalb konnte ich sie nicht gleich im Anschluss zeigen, brauchte sozusagen einen Sicherheitsabstand - nun ist der Geburtstag vorbei, das Geschenk übergeben.


Herrensocken der Größe 45, mehrmals gestrickt, da ich durch stressbedingte Ausnahmesituation immer mal wieder das Zählen des Musterssatzes vergaß oder mich verzählte. Wäre nur halb so nervend gewesen, hätte die andere Socke nicht schon fertig hier gelegen. Aber so ribbelte ich brav eine fast fertige Socke wieder auf, weil mir das insgesamt dann doch mehr als nur einmal passierte.


 Mustersatz aus: Gänsemagd bei ravelry

Montag, 23. Mai 2016

ein Jahr ganz ohne Kommentare



Ein Jahr! dachte ich vor einem Jahr, maximal ein Jahr lasse ich die Kommentarfunktion ausgeschaltet.
Die Erfahrungen dieses einen Jahres sagen mir, dass die Entscheidung für mich immer noch stimmig ist.
Ich war in letzter Zeit nur wenig unterwegs im Internet und habe meinen Blog auch nur gelegentlich mit neuen Berichten gefüllt, hatte minimalen Emailverkehr, keine Kommentare, kaum Anfragen, keine Aufreger.
In Zeiten persönlicher Not und großer Hilflosigkeit war dies das beste, was mir passieren konnte. Ich bin immer noch einig mit dieser Entscheidung, finde für mich persönlich immer noch keine Gründe, weshalb ich diese Praxis ändern sollte und lasse jetzt zunächst alles so wie es ist: ruhiges Vormichhinschreiben, fotografisches Dokumentieren, mal mehr, mal weniger. Wie's kommt.
Die letzten Wochen und Tage waren sehr anstrengend und kräftezehrend, bedrückend und schmerzhaft. Auch ein Grund einfach weiterhin still vor mich hinzuschreiben.
Danke fürs stille Mitlesen.
zu guter Letzt:

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